Beiträge getaggt mit 'Chaos Computer Club'

Hessenjournal: Wahleinspruch des Chaos Computer Clubs

Bericht im Hessenjounal des Hessischen Rundfunks am 29. Januar 2008 über mögliche Manipulationen an Wahlcomputern bei der Wahl zum Hessischen Landtag am 27.1.2008

Demo: Freie, schöne Bilder und Berichte

Hier sammele ich die schönsten, freisten und am höchsten aufgelöstesten Aufnahmen der tollsten Motive dieser Demo zusammen. Unten (”Weiterlesen …”) gibts schonmal ne erste umfangreiche Sichtung der schicksten Szenen!

Status: Alle Bilder der ersten Runde mit Urheber-Angaben versehen und mit der Originalgröße verlinkt. Die zweite Runde kommt gegen späten Abend, also in der Nacht (heute, Mittwoch) aufgrund außerbesonderer Vorkomnisse erst im Laufe des Donnerstags Wochenendes. Die Verspätung wars auch wert ;) weiterlesen ‘Demo: Freie, schöne Bilder und Berichte’

Die neue Freiheitsbewegung: Jetzt auch in groß, äh, vielfältig und friedlich.

Die Demo war der Knüller, das beste Open Air am Schluss des Sommers 2007, ein deutliches Zeichen für Unmut, Widerstand und politischem Engagement einer ganzen Gesellschaft, in der weitere Überwachung von einem Spektrum missbilligt wird, das sich von CCC, Elektroparty-Freunden, den Hells Angels, Rechtsanwälten, Seelsorgern, Journalisten auch politisch von NPD (Anm.: Welche dazu aufrief, aber sonst nicht mitspielen durfte, klar.) über FDP bis hin zu Grüne, Linke und Antifa zusammensetzt. Teile der SPD wären uns auch offiziell sicher gerne gefolgt. Und alle waren sich einig, wie bizarr. weiterlesen ‘Die neue Freiheitsbewegung: Jetzt auch in groß, äh, vielfältig und friedlich.’

Popkomm: Kopierschutz entmündigt!

Nachdem heute Sony/BMG zusammen mit Musicload (T-Online) bekannt gab, ihre Musikshops im Netz fusionieren zu lassen, veranstalteten wir diese Aktion am Stand von Sony/BMG, mit der wir schon auf der IFA im vergangenen Jahr die KundInnen der Musikindustrie warnten.

Popkomm Aktion 2007 - Kopierschutz entmündigt!

Weitere Fotos gibt es - honorarfrei bei Quellangabe “CCC” abdruckbar - im Beitrag hierzu auf netzpolitik.org.

Fahndungsplakat für Überwachungstäter v0.5

Microsoft im Parlament: Pinguine mit dabei

Als dann auch die dritte Person feststellte, dass alle unabhänging voneinander auf dieselbe Idee gekommen sind, war der Plan klar: Die Stadt Berlin möchte eigentliche auf politisch vertretbarere, günstigere und sicherere Software umsteigen. Die Firma Microsoft kündigte einen seltenen Stunt an und mietete für knappe 10 000 Euro den repräsentativesten Raum des Berliner Abgeordnetenhauses und lud die ParlamentariererInnen nach dem Plenum zu Schnittchen und Powerpoint. Wir luden uns selbst dazu mit ein.

pinguinevormabgeordnetenhausdruck_klein1.jpg

Wir hatten da noch einige frisch gebastelte Pinguin-Kostüme im Keller der Grünen Jugend für den bevorstehenden Wahlkampf. Drei davon und ein nettes Banner sorgten schon am Nachmittag für ein nettes Foto. Es dauerte keine 30 Sekunden und der Funkgerät bedienende, freundliche Berliner Polizeibeamte wusste seinen Funkspruch über die Kunstaktion noch garnicht zuende zu sprechen, ehe wir uns verabschiedeten.

Danach veröffentlichte die Grüne Jugend gleich noch die passende Pressemitteilung, auf netzpolitik.org wiedergeben. Und am Abend gings dann lustig weiter mit Pinguinen zwischen schlipsigen Pinguinen, einem Alt+F4 Banner sowie Monokultur-Fähnchen im Microsoft-Look für das Dessert:


Die Fotos gibts auch als JPEG inklusive der Slides von Microsoft. Stefan Krempl hat in seinem Fotoblog “Am Ende des Tages auch Fotos von der Aktion” weitere Bilder eingestellt.

Sehr schön war auch der Kommentar dazu von Matthias Lohre in der taz, hier ein Auszug:

“Die Grünen tun ja fast so, als seien die Abgeordneten kleine unmündige Kinder”, blaffte Momper. Die Oppositionspartei hatte kritisiert, aus der Volksvertretung könne ein “Lobbyistentreff mit angeschlossenem Parlamentsbetrieb” werden. Und dass die Senatsinnenverwaltung gleichzeitig prüft, ob sich ein Umstieg von Microsoft-Software auf lizenzfreie Produkte lohnt? Microsoft-Manager Wolfgang Branoner breitete die Arme aus: “Ich habe nicht gesagt: Koofen Sie uns”, rief er in den Saal. “Sie werden die Leistung vergleichen. Und hey! - das ist doch vollkommen legitim.” Branoner war mal CDU-Wirtschaftssenator. Alles ganz normal.

Weitere Primärquellen:

  • netzpolitik.org: Microsoft im Parlament - Aktionsbericht, erste Pressemeldungen.
  • netzpolitik.org: Microsoft in parliament - Action report, first press-review (english)
  • netzpolitik.org: Medienberichterstattung zur “Fenster zu, es zieht”-Aktion
  • Nächste Seite »


    Guten Tag!

    Hier ist das Blog vom Wetterfrosch am Entstehen. Gerade fängt er an in Hamburg Flosse zu fassen und rekunstruiert hier seine jüngste Vergangenheit. Viel Spaß!