Von der SZ in die taz: Netzpolitik in den Medien

Anlässlich des IT-Gipfels der Bundesregierung bot mein Kumpel Markus der Süddeutschen Zeitung an, einen Text als Meinungsartikel für den Feuilleton zu schreiben. Trotz der spürbaren Gemäßigkeit des Textes war er der allerdings SZ zu „lobbyistisch“.

Schade, denn grade die doch etwas leicht angestaubte Leserschaft dieser ehrwürdigen journalistischen Publikation bekommt viel zu selten die Geschehnisse und Probleme in der „Digitalen Welt“ zu lesen: Markus Kommentar zum IT-Gipfel wäre eine gute Gelegenheit gewesen diese Inhalte weiter zu vermitteln.

Der IT-Gipfel zeigt, wie die Bundesregierung das Thema Netzpolitik versteht – rein standortpolitisch, nach dem Modell der alten Deutschland-AG. So präsentiert die Regierung dort gerne Großprojekte, die in Zusammenarbeit mit der IT-Wirtschaft entstanden sind, deren gesellschaftliche Auswirkungen aber selten untersucht werden. Hinzu kommen Themen, die zeigen, dass bei vielen Politikern immer noch die Angst die Agenda bestimmt – die Angst vor Jugendlichen, die neugierig im Netz unterwegs sind; vor Terroristen und Pädophilen, die hier angeblich einen sicheren Rückzugsort haben (aber auch noch nie so gut aufzuspüren waren); vor neuen Unterhaltungsformen, die als „Killerspiele“ diskreditiert werden; und ganz generell vor dem Neuen, dem Unbekannten, dem Netz.

Dafür steht der Text heute in der taz: Die Angst vor dem User.

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