Archive for the 'Demonstration' Category

#Sperrwache09: Photos der Mahnwache gegen #Zensursula

Abdruck aller Bilder ohne Quellangabe honorarfrei möglich. / CC-Zero / Public Domain

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CC0


To the extent possible under law, wetterfrosch
has waived all copyright and related or neighboring rights to
Photos der Mahnwache gegen #Zensursula.
This work is published from
Germany.

Sehr schön auch: Die Photos von Euphoriefetzen auf flickr.

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Eintagszeitung: Neues Internet

Für die Protestkundgebung nacher um 9 Uhr werd ich noch zusehen diese Ausgabe der Eintageszeitung „Neues Internet“ (PDF)zu drucken.

neues-internet_seite_2

Ich nehme keine Rechte an diesem Werk wahr – als „Lizenz“ wäre somit CC0.

Schilder für Zensursula

Ein PDF von einem Dutzend Schildern, die sich wunderbar für die morgige Protestkundebung (9h, Berlin Mitte) eignen.

zensursula-datenpirat

Ich nehme keine Rechte an diesen Werken wahr – als „Lizenz“ wäre somit CC0.

Danke an alle Ideen via Ralfs Kreativposting auf netzpolitik.org. Mehr davon! :)

(Anm. In einer früheren Version hiess es „Bekämpfen“ – damit war sexueller Mißbrauch gemeint. Um eventuellen Mißverständnissen vorzubeugen heisst es nun „Kämpfen“.

*Klick* Tibet

Ich interessiere mich heute also für Tibet, fordere mal keine Tibet-Fahnen auf Olympiade-TeilnehmerInnen-Trikots, sondern stöbere nach Blogeinträgen und Bildern aus der Region …

… dass Blogs nicht als belastbare Quelle anerkannt werden hab ich neulich wieder einmal von einem Auslandsjournalisten erfahren. Dass ich digital verbreitete Information grundsätzlich misstrauenswürdiger einschätze, lies ich in dem Gespräch mal aussen vor.

tibetblogs.com

Beides hält mich auch nicht davon ab mal zu schauen was denn in tibetblogs.com steht. Die Domain wurde über den Anbieter Domains-by-Proxy registriert, welcher die persönlichen Daten des Betreibenden nur bei Rechtsverstößen an die zuständigen Stellen weitergeben will. Der Rechner scheint in New Jersey zu stehen.

Es geht um Berichte, Proteste, Meinungen, Diskussionen. Scheinbar wird hier nur englisch-sprachiges zusammengefasst. Die Seite aggregiert zahlreiche Blog-Accounts, etwa von blogspot, wordpress.com oder Inhalte von MySpace-Usern. Es scheint aus Erfahrung zu sprechen, dass nach Klick auf die Überschrift eine bei tibetblogs.com liegende Kopie der Inhalte und nicht gleich der Originallink angezeigt werden. Ist bestimmt ein krasses Katz & Maus Spiel. Viel verlinkt ist heute der aktuelle Bericht der BBC.

The Tibetan People’s Uprising

Schnell stosse ich auf die Seite The Tibetan People’s Uprising. Sie berichtet über den derzeitigen Marsch von im indischen Exil lebenden Tebetanern – zurück in ihre Heimat. Die Seite ist Teil einer gemeinsamen Initative von verschiedenen tibetanischen Organisationen, die sich für ein Ende der Gewalt und die Absage der Olympischen Spiele ausprechen:

Natürlich haben auch sie einen flickr-Account „tibetanuprising“.

flickr

Ein Blick auf den flickr-Tag <a href=“http://www.flickr.com/search/?q=tibet„>Tibet: Die meisten Fotos sind eher aus London oder Tokyo. Die Fotos des mit Anarchisten-A gezierten Nutzer Enzobook machen einen authentischen Eindruck, zeigen chinesische Polizeigewalt. Inszeniert sieht das nicht aus, nach Photoshop auch nicht. Die bare Warheit? Ob ich das einschätzen kann? Ich weiss es nicht. Die Fotos stehen unter keiner Freien Lizenz. Heute Hochgeladen – aber wann geknipst? Viele Bilder aus Tibet. Es macht den Eindruck, als würde hier eine Person oder mehrere Personen unter demselben Account die Memory-Sticks anderer Mutiger einsammeln und hochladen.

Die Bildunterschriften verweisen alle auf ein Blog: www.vincenzocaldarola.blogspot.com. Ein italienisch-sprachiges Blog. Es geht um Mafia, Berlusconi, Buttons mit anderen durchgestrichenen Politikern und Somalia. Italienisch konnt ich nie. Im Oktober fiel zuletzt das Wort „Tibet“ – als der Dalai Lama George Bush besuchte.

Digitale Bande

Flickr gehört zu yahoo, die schon zuvor China-kritsche Blogger verraten haben. blogspot.com wird von Google betrieben, die in China bereits ihre Suchergebnisse nach den Wünschen der dortigen Regierung zensieren. Da mag es ja gradezu beruhigend erscheinen, dass der Anonymisierungs-Registrar von tibetblogs.com vom größten Domainkäufer bei der ICANN, nämlich GoDaddy.com, betrieben wird.

Das Netz ist wichtig. Ich könnte Nächte-lang die Beiträge und ihre Blogrolls verfolgen – und doch würde ich mir danach wohl höchstens nur Einbilden können ein „gutes Gespühr“ für Falsch- und Information entwickelt zu haben. Und doch glaube ich, dass es wichtig ist, diese Welt der Berichterstattung zu ergründen. Wissen können wir nur gemeinsam.

(Achja: Die Domain tibetanuprising.org wurde ebenfalls unter Sponsoring von GoDaddy.com auf eine Person in New York registriert. Der Server scheint in Washington zu stehen.)

Für Aktionismus-Überschüssige scheint mir studentsforafreetibet.org eine gute Adresse zu sein.

Paperprototyping: Super Format, super Inhalt, super Energie sparend.

Es ist so einfach mittels Papier, Schere, Stift und Whiteboard mal was etwas komplexeres sehr verständlich und überzeugend darzustellen.

Hier am Beispiel New Light Bulbs von dem Projekt CommonCraft:

Mir fallen viele Themen ein, die man in dieser Form veranschaulichen sollte: Freie Lizenzen, alternative Vergütungsmodelle, Vorratsdatenspeicherung, Bundestrojaner, Datenschutz im Web, …

Freiwillige vor!

Wenn ich jemanden dabei helfen kann, gerne! Auch vor Ort bastel ich gern mit, wenn es sich anbietet. Aber das kann ja nun wirklich jeder mit ner Videokamera und ein bischen Freier Software in der Nähe selbst mal machen. Einfach loslegen, besser wirds schon von alleine. (Is ja grad Web 2.0 und Creative Commons, oder?)

Aber wo kein Anfang, da auch kein Ende in Sicht …

Parlament, öffne Dich: Petition für Freie Formate

Für den Einsatz Freier Datenformate im Staatswesen startete am Donnerstag die Petition Open Parliament. Sie ist an die EU adressiert und wurde von der European Software Market Association (esoma), der Free Software Foundation Europe (FSFE) und dem OpenForum Europe (OFE) initiiert.

Unterschreibt dort die Petition (Langversion), welche sich in der Kurzfassung so liest:

Citizens and stakeholder groups should not have to use the software of a single company in order to communicate with their elected officials or participate in the legislative process.

All companies should be given the chance to compete freely for contracts to supply ICT services to the European Parliament.

I am a citizen of the EU, and I want the European Parliament to adopt the use of open standards and to promote interoperability in the ICT sector.

Wahlbeobachtung: Testwahl in Hessen

Ende des Monats wird in Hessen gewählt – mit Wahlcomputern. Vorweg gab es eine Testwahl, die öffentlich stattfand. Matthias Schindler war dabei und berichtet: Am bleiernen Ball – Teil I.

Sein Text bringt die benannten Probleme gut auf den Punkt. Hier ein paar Zitate:

Um 7 Uhr schlug ich im Rathaus auf, dank der Transponderkarte eines Mitarbeiters 5 Meter vor mir kam ich so auch ins Rathaus und konnte zum am Vortag telefonisch erfragten Raum der Probewahl.

(Das Hausmeister-Problem.)

Eine Überprüfung von Siegeln und Versionsnummern wurde nicht bzw. unsystematisch durchgeführt, teilweise deshalb, weil sie ja fehlten.

(Das Bürokratie-Problem.)

Es ist die Software des Wahlcomputers selbst, die die Checksummen berechnet. Im Falle einer “ordentlichen” Manipulation wäre auch dieser Teil der Software verändert, um die “gewünschte” Prüfsumme anzugeben.

(Das Computer-Problem.)

Der Wahlleiter in Langen, Bernhard Emrich, bat mich, auf das umfangreiche Angebot an Kuchen und Kaffee und Getränken während der Testwahl lobend hinzuweisen.

(Das „Ist-ja-alles-garnicht-so-schlimm.“-Problem.)

Danke!

Sehr schön auch der Bericht Pr/W ahltag – Schilda in Langen in dieser Sache aus dem Blog Erich sieht – Sicherheit anders:

Das stört Bürgermeister Pitthan nicht, der in einer absurden Pressmitteilung flux verlautbaren ließ: „Die Wahlmaschinen arbeiten zu hundertprozent zuverlässig und sie sind sicher.” Das ist ungefähr so also ob ich einen Klempner rufe, um die Qualität meines Trinkwassers zu testen, der dann 20 Mal die Spülung drück und anschließend sagt – die Wasserversorgung arbeitet zuverlässig und ihr Wasser ist sicher.


Guten Tag!

Hier ist das Blog vom Wetterfrosch am Entstehen. Gerade fängt er an in Hamburg Flosse zu fassen und rekunstruiert hier seine jüngste Vergangenheit. Viel Spaß!

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